Herzlich Willkommen bei der Fachschaft Mathematik am KKG

Selbstverständnis des Fachs Mathematik und sein Beitrag zur Bildung

Die Mathematik hat sich über Jahrtausende als gemeinsame Kulturleistung der Menschheit entwickelt. Ursprünglich aus Fragen des Alltags entstanden, erarbeitet sie auch aus sich selbst heraus abstrakte Begriffe, Strukturen und Theorien. Dadurch bietet sie Ideen und Strategien zur Lösung verschiedenster Fragestellungen an und liefert fundamentale Beiträge zur Gestaltung und zur Beschreibung unserer Welt. Mathematische Kompetenzen schaffen wesentliche Voraussetzungen für die Erkenntnisgewinnung in unterschiedlichsten Disziplinen: Mathematik ist nicht nur ein charakteristischer Teil der Sprache der Naturwissenschaften und der Technik; mathematische Methoden dienen auch, z. B. in Wirtschaft und Politik sowie in den Sozialwissenschaften, der Objektivierung und der Strukturierung komplexer Sachverhalte. So gewonnene Aussagen bilden oft eine maßgebliche Basis für Bewertungen und Entscheidungen.

Orientierung in diesen vielen Bereichen des Lebens zu geben, ist ein wesentlicher Beitrag des Mathematikunterrichts am Gymnasium sowohl zur Allgemeinbildung als auch zur Alltagskompetenz der Schülerinnen und Schüler. Daher ist er nicht zuletzt daraufhin angelegt, „die folgenden drei Grunderfahrungen, die vielfältig miteinander verknüpft sind, zu ermöglichen:

  1. Erscheinungen der Welt um uns, die uns alle angehen oder angehen sollten, aus Natur, Gesellschaft und Kultur, in einer spezifischen Art wahrzunehmen und zu verstehen,
  2. mathematische Gegenstände und Sachverhalte, repräsentiert in Sprache, Symbolen, Bildern und Formeln, als geistige Schöpfungen, als eine deduktiv geordnete Welt eigener Art kennen zu lernen und zu begreifen,
  3. in der Auseinandersetzung mit Aufgaben Problemlösefähigkeiten, die über die Mathematik hinausgehen, (heuristische Fähigkeiten) zu erwerben.“

Winter, H.: Mathematikunterricht und Allgemeinbildung, in: Mitteilungen der Gesellschaft für Didaktik der Mathematik 61 (1995), S. 37–46, hier S. 37.

Zentrale Aufgabe des Mathematikunterrichts am Gymnasium ist es, dass die Schülerinnen und Schüler sich im Rahmen des Aufbaus mathematischer Kompetenzen konkrete mathematische Kenntnisse und Arbeitsweisen aneignen und dabei auch diese Grunderfahrungen machen können, wodurch sie auch allgemeinere Einsichten in Prozesse des Denkens und der Entscheidungsfindung gewinnen, die für eine aktive und verantwortungsbewusste Mitgestaltung der Gesellschaft von Bedeutung sind. Dabei wird den jungen Menschen auch deutlich, dass Mathematik ein hilfreiches Werkzeug zur Analyse und zur Erkenntnisgewinnung sein kann, das letztlich auf menschlicher Kreativität beruht, und dass sie z. B. wegen ihrer ästhetischen Komponente auch einen Wert an sich darstellt.

Kennzeichen mathematischer Arbeitsweise sind präziser Sprachgebrauch, Entwicklung klarer Begriffe, folgerichtige Gedankenführung und Argumentation, systematisches Vorgehen sowie das Erfassen von Zusammenhängen. Durch Übung in diesen Arbeitsweisen setzen sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit dem eigenen Denken auseinander und erweitern ihr Abstraktionsvermögen. Sie beschäftigen sich mit verschiedenen Formen mathematischer Betrachtungs- und Vorgehensweisen, wodurch sie ihre geistige Beweglichkeit und ihre Offenheit für unterschiedliche Fragestellungen und Sichtweisen weiterentwickeln. Beim Entdecken von Gesetzmäßigkeiten sowie beim Vergleichen und Reflektieren von Lösungswegen verfeinern sie ihr Repertoire an Denk- und Handlungsstrategien. Indem sie Ergebnisse und eingesetzte Strategien überprüfen und bewerten, entwickeln sie auch ihre Urteilsfähigkeit weiter und bauen bei der exakten, systematischen Analyse einer Fragestellung, wie sie bei den meisten mathematischen Problemen nötig ist, ihre Fähigkeit aus, einen Sachverhalt fundiert und unvoreingenommen einzuschätzen.

Daneben wird durch die Beschäftigung mit mathematischen Fragestellungen die grundsätzliche Bereitschaft der Schülerinnen und Schüler zu geistiger Betätigung ausgebildet und ihre Konzentrationsfähigkeit gefördert. Beim Lösen mathematischer Probleme sind Ausdauer, Durchhaltevermögen und Zielstrebigkeit erforderlich – Eigenschaften, die nicht nur im täglichen Leben, sondern auch für die erfolgreiche Beschäftigung mit Wissenschaft benötigt werden. Dabei lernen die Schülerinnen und Schüler auch, sorgfältig und genau zu arbeiten, beispielsweise beim Zeichnen und Konstruieren oder beim Arbeiten mit Termen, und entwickeln Kreativität und Fantasie, etwa beim Aufstellen und Begründen von Vermutungen.

(Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung München (ISB) (Hrsg.): LehrplanPLUS – Gymnasium – Fachprofile – Mathematik; abgerufen am 06.02.2026 von https://www.lehrplanplus.bayern.de/fachprofil/gymnasium/mathematik)

Kompetenzorientierung im Fach Mathematik

Das dem Lehrplan zugrunde liegende Kompetenzstrukturmodell orientiert sich an den Bildungsstandards im Fach Mathematik für die Primarstufe, für den Mittleren Schulabschluss und für die Allgemeine Hochschulreife (2003, 2004 und 2012) der Kultusministerkonferenz. Es unterscheidet zentrale Aspekte mathematischen Arbeitens, die als prozessbezogene allgemeine mathematische Kompetenzen beschrieben werden (äußerer Ring), und konkrete mathematische Inhalte, die nach Gegenstandsbereichen geordnet sind (innere Felder).

Die allgemeinen mathematischen Kompetenzen werden von den Schülerinnen und Schülern in aktiver Auseinandersetzung mit den mathematischen Inhalten – also nicht isoliert davon – erworben und angewandt. Entsprechend lassen sich die allgemeinen mathematischen Kompetenzen vielfältig inhaltsbezogen konkretisieren, wobei in der Regel an jedem Fachinhalt alle allgemeinen mathematischen Kompetenzen entwickelt werden können.

(Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung München (ISB) (Hrsg.): LehrplanPLUS – Gymnasium – Fachprofile – Mathematik; abgerufen am 06.02.2026 von https://www.lehrplanplus.bayern.de/fachprofil/gymnasium/mathematik)

Lehrplan

Der Fachlehrplan Mathematik gliedert sich in jeder Jahrgangsstufe in thematische Einheiten, die sog. Lernbereiche, die nach der jeweiligen inhaltlichen Schwerpunktsetzung benannt sind. Innerhalb dieser Lernbereiche befinden sich die ausformulierten Kompetenzerwartungen, in denen die Inhalte, anhand derer die Schülerinnen und Schüler ihre Kompetenzen erwerben, integriert ausgewiesen sind. So wird eine stärkere Orientierung an den Kompetenzerwartungen sowie die Verknüpfung von Kompetenzen und Inhalten unterstützt. Bei den einzelnen Formulierungen stehen jeweils bestimmte prozessbezogene Kompetenzen (allgemeine mathematische Kompetenzen) im Vordergrund. Da jedoch diese Kompetenzen immer im Verbund erworben werden, soll in jedem Lernbereich der Aufbau aller prozessbezogenen Kompetenzen gefördert werden.

Die fachlichen Inhalte lassen sich in der Regel jeweils einem Gegenstandsbereich zuordnen, wobei die fünf Gegenstandsbereiche den Fachlehrplan spiralförmig durchziehen und auch eng miteinander verknüpft sind. Ziel dieses Ansatzes ist kumulatives Lernen. Damit sollen sowohl das Verständnis für grundlegende mathematische Begriffe und Konzepte als auch das themenübergreifende, vernetzende Denken nachhaltig gefördert werden.

In den einzelnen Jahrgangsstufen setzen sich die Schülerinnen und Schüler im Wesentlichen mit den folgenden Fachinhalten auseinander:

  • Jahrgangsstufe 5
    natürliche und ganze Zahlen, Zählprinzip und Baumdiagramm, geometrische Grundbegriffe, Größen, Schlussrechnung, Flächeninhalt
  • Jahrgangsstufe 6
    rationale Zahlen, Prozentrechnung, Daten und Diagramme, Flächeninhalt und Volumen
  • Jahrgangsstufe 7
    Terme mit Variablen, lineare Gleichungen, Prozentrechnung, Kenngrößen von Daten, Figurengeometrie
  • Jahrgangsstufe 8
    lineare und elementare gebrochen-rationale Funktionen, Bruchterme und Bruchgleichungen, lineare Gleichungssysteme, Laplace-Experimente, Kreis, Prisma und Zylinder
  • Jahrgangsstufe 9
    reelle Zahlen, quadratische Funktionen und Gleichungen, Potenzfunktionen, Wahrscheinlichkeit verknüpfter Ereignisse, Ähnlichkeit und Strahlensatz, Satz des Pythagoras, geometrische Aspekte der Trigonometrie
  • Jahrgangsstufe 10
    exponentielles Wachstum, Logarithmus, funktionale Aspekte der Trigonometrie, ganzrationale Funktionen, zusammengesetzte Zufallsexperimente, Raumgeometrie (Pyramide, Kegel, Kugel)
  • Jahrgangsstufe 11
    spezielle Eigenschaften von Funktionen (u. a. Grenzverhalten, Einfluss von Parametern), gebrochen-rationale Funktionen, Differentialrechnung, bedingte Wahrscheinlichkeit
  • Jahrgangsstufen 12 und 13
    Differential- und Integralrechnung, natürliche Exponential- und Logarithmusfunktion, Sinus- und Kosinusfunktion, Wurzelfunktion, Binomial- und Normalverteilung, beurteilende Statistik, Koordinaten- und Vektorgeometrie im Raum

In der Jahrgangsstufe 12 besteht für die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, an einem Vertiefungskurs teilzunehmen, in dem drei der folgenden fünf Themen angeboten werden: Komplexe Zahlen, Folgen und Reihen, Matrizen, Zahlentheorie und Kryptologie, Statistik.

(Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung München (ISB) (Hrsg.): LehrplanPLUS – Gymnasium – Fachprofile – Mathematik; abgerufen am 06.02.2026 von https://www.lehrplanplus.bayern.de/fachprofil/gymnasium/mathematik)

 

Der aktuelle Lehrplan für das Fach Mathematik kann hier abgerufen werden (rechts die Jahrgangsstufe auswählen).

Zusammenarbeit mit anderen Fächern

Die Mathematik steht aufgrund ihrer Universalität in enger Beziehung zu einer Vielzahl anderer Disziplinen. Sie ist unverzichtbar für Naturwissenschaften, Technik und Wirtschaft, spielt aber auch beispielsweise in der Psychologie, Soziologie, Pädagogik oder in der Medizin eine wichtige Rolle. Dementsprechend gibt es auch in der Schule vielfältige Verknüpfungen der Mathematik mit anderen Fächern; insbesondere mit der Physik liegt bei einer Fülle von Themen eine enge Kooperation nahe. Mit dem Fach Informatik hat die Mathematik u. a. die Konzepte Algorithmus, Funktion und Graph sowie die Methoden des Abstrahierens und des Modellierens gemeinsam. Aber auch mit der Biologie und der Chemie bieten sich gemeinsame Unterrichtsvorhaben an. Bei der Zusammenarbeit mit den gesellschaftswissenschaftlichen Fächern stehen Diagramme und Grafiken sowie statistische Methoden im Vordergrund; das Fach Wirtschaft und Recht greift zudem etwa auf Elemente der Funktionenlehre zurück. Neben konkreten thematischen Verbindungen können Einblicke in die Geschichte der Mathematik und in die Biografien von Mathematikerinnen und Mathematikern Anknüpfungspunkte zu anderen Disziplinen aufzeigen.

(Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung München (ISB) (Hrsg.): LehrplanPLUS – Gymnasium – Fachprofile – Mathematik; abgerufen am 06.02.2026 von https://www.lehrplanplus.bayern.de/fachprofil/gymnasium/mathematik)

Beitrag des Fachs Mathematik zu den übergreifenden Bildungs- und Erziehungszielen

Medienbildung / Digitale Bildung

Darstellungen von Informationen und Zusammenhängen, z. B. in Diagrammen, Statistiken und Grafiken, spielen im Mathematikunterricht eine zentrale Rolle. Die Schülerinnen und Schüler lernen von der Unterstufe an, solche medialen Darstellungen (z. B. in der Zeitung) kritisch zu reflektieren und zu bewerten. Gleiches gilt für den Einsatz technischer Hilfsmittel wie Taschenrechner oder einschlägiger Software (z. B. dynamische Geometriesoftware, Funktionenplotter, Tabellenkalkulation, Computeralgebrasystem). Hier steht neben dem Erlernen einer sachgerechten Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologie und dem Erleben außergewöhnlicher Einblicke insbesondere die Frage im Vordergrund, wann der Einsatz sinnvoll ist und welche Grenzen zu beachten sind.

Sprachliche Bildung

Mathematik wird aufgrund ihrer hochentwickelten, international einheitlich verwendeten Symbolik oft als eigene Sprache bezeichnet. In der Schule üben sich die Schülerinnen und Schüler jedoch nicht nur in der Verwendung dieser Symbolik, sondern verbessern insbesondere beim Beschreiben und verbalen Begründen mathematischer Zusammenhänge auch ihre allgemeine Sprachkompetenz. Das Gespür für die Struktur der deutschen Sprache wird insbesondere beim sprachlichen Analysieren von Aussagen (z. B. Unterscheiden von Voraussetzung und Behauptung, Satz und Kehrsatz) weiterentwickelt; das exakte und logische Formulieren von Argumentationsketten fördert u. a. eine prägnante Ausdrucksweise. Durch einen sprachsensiblen Unterricht werden die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass alle Schülerinnen und Schüler (insbesondere auch diejenigen mit Deutsch als Zweitsprache) dem Unterricht angemessen folgen, fachliche Kompetenzen erwerben und sich unter Benutzung der Fachsprache über fachliche Inhalte austauschen und verständigen können.

Kulturelle Bildung

Hochentwickelte Kulturen haben sich seit jeher durch ein hohes Ansehen und einen entsprechenden Stellenwert der Mathematik ausgezeichnet. Im Mathematikunterricht gewinnen die Schülerinnen und Schüler einen Einblick in kulturelle Leistungen, die Grundlage für wesentliche Fortschritte, z. B. in der Astronomie, der Technik und der Architektur, waren. Die Beiträge bedeutender Mathematikerinnen und Mathematiker bereichern den Unterricht nicht nur in der Geometrie (z. B. Pythagoras, Thales), sondern in allen mathematischen Teildisziplinen (z. B. Leibniz, Newton in der Infinitesimalrechnung) und zeigen das gemeinsame Streben der Menschen nach Erkenntnisgewinn auf.

Alltagskompetenz und Lebensökonomie, Bildung für Nachhaltige Entwicklung (Umweltbildung, Globales Lernen) und Ökonomische Verbraucherbildung

Im Rahmen des Mathematikunterrichts erwerben die Schülerinnen und Schüler eine Vielzahl mathematischer Kenntnisse und Strategien zur verständigen Teilhabe an wichtigen gesellschaftlichen Fragestellungen sowie zur Bewältigung von Alltagssituationen. So sind z. B. Wachstumsvorgänge, die Arbeit mit Diagrammen und Statistiken, die Prozent- und Zinsrechnung sowie die Grundlagen der Funktionenlehre zentrale Themen im Mathematikunterricht, mit denen sich die Schülerinnen und Schüler vertieft auseinandersetzen. Dies befähigt sie, typische Fragestellungen aus Ökonomie und Ökologie (z. B. im Zusammenhang mit dem Klimaschutz), aus Finanzwelt und Versicherungswesen sowie aus der Politik (z. B. im Zusammenhang mit Wahlen und Umfragen) zu beantworten, als verantwortungsvolle Bürgerinnen und Bürger Informationen aus diesen Bereichen kritisch zu hinterfragen und dabei sowohl ihre Einstellungen zu überdenken als auch ihr Handeln zu optimieren.

(Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung München (ISB) (Hrsg.): LehrplanPLUS – Gymnasium – Fachprofile – Mathematik; abgerufen am 06.02.2026 von https://www.lehrplanplus.bayern.de/fachprofil/gymnasium/mathematik)

Unsere Fachschaft

Zur Fachschaft Mathematik gehören Frau Callegari-Hofmann, Herr Casal, Frau Dahlhaus, Herr Dhillon, Herr Hermannstaller, Herr Hofmann, Herr Huber, Frau Kosakowski, Herr Lemppenau, Frau Molitor, Herr Neumann, Herr Reimann, Herr Rieger, Frau Schmidt, Herr Schmidt, Herr Seibt, Frau Semmlinger, Herr Thumm, Herr Tsambrounis, Herr Wagner, Herr Weindorf (Fachschaftsleitung) und Frau Weiser (Fachschaftsleitung)

Lehrwerk

Im Unterricht arbeiten wir mit dem Lehrwerk „Lambacher Schweizer Mathematik – Ausgabe Bayern ab 2017“ vom Ernst Klett Verlag. Der Verlag bietet neben dem Schulbuch auch das dazu passende Arbeitsheft, einen Schulaufgabentrainer, ein Grundwissensheft zum Nachschlagen und Arbeitsbücher zur Vorbereitung auf die Abiturprüfung an.

Grundwissen

Die kontinuierliche Sicherung des Grundwissens ist eine wichtige Aufgabe des modernen Mathematikunterrichts. Auch in der Mathematik-Abiturprüfung wird Grundwissen, beispielsweise aus der Mittelstufe, eingefordert. Am Käthe-Kollwitz-Gymnasium werden deshalb parallel zu unserem Schulbuch „Lambacher Schweizer Mathematik – Ausgabe Bayern ab 2017“ die dazu passenden Grundwissensbände verwendet. Jedes dieser Bücher enthält das Grundwissen aus zwei aufeinanderfolgenden Jahrgangsstufen und bietet neben einer Zusammenfassung der für die jeweilige Jahrgangsstufe zentralen Inhalte dazu pas­sende Aufgaben zum gezielten Wiederholen und Sichern der Grundfertigkeiten. Zu allen Aufgaben sind auch die Lösungen zur Kontrolle mit abgedruckt. Zur Vorbereitung des Grundwissensteils der Mathematikschulaufgaben werden Themen aus den Grundwissensbänden aufgegeben und eingefordert. Die Grundwissensbände können über eine jährlich von unserer Schule angebotene Sammelbestellung bezogen werden.

Um am Ende einer jeden Jahrgangsstufe sicherzustellen, dass unsere Schülerinnen und Schüler den für die darauffolgende Jahrgangsstufe grundlegenden Stoff beherrschen, wird jeweils in der letzten Schulaufgabe eines Schuljahres der gesamte bis dahin behandelte Stoff abgeprüft. 

Prüfungen

Schulaufgaben

Im Fach Mathematik werden in den Jahrgangsstufen 5–11 pro Schuljahr drei bis vier Schulaufgaben geschrieben; die Anzahl richtet sich nach der Zahl der Wochenstunden:

JahrgangsstufeAnzahl der Schulaufgaben
54
64
74
83
94
103
113

 

In jeder Mathematikschulaufgabe wird mindestens eine Aufgabe zum Grundwissen gestellt; zur Vorbereitung dieses Grundwissensteils werden Themen aus den Grundwissensbänden (s. „Grundwissen“) aufgegeben.

Um am Ende einer jeden Jahrgangsstufe sicherzustellen, dass unsere Schülerinnen und Schüler den für die darauffolgende Jahrgangsstufe grundlegenden Stoff beherrschen, wird jeweils in der letzten Schulaufgabe eines Schuljahres der gesamte bis dahin behandelte Stoff abgeprüft.

Kleine Leistungsnachweise

Zu den Schulaufgaben (große Leistungsnachweise) kommen verschiedene kleine Leistungsnachweise; dazu zählen beispielsweise Stegreifaufgaben, angekündigte Tests, Kurzarbeiten und mündliche Noten.

In der Oberstufe wird pro Halbjahr eine Schulaufgabe (großer Leistungsnachweis) geschrieben; dazu kommen kleine Leistungsnachweise wie beispielsweise Kurzarbeiten und mündliche Noten.

Jahrgangsstufentests

Zu Schuljahresbeginn werden in den Jahrgangsstufen 8 und 10 zentral gestellte Jahrgangsstufentests abgehalten. Die erzielte Note geht als kleiner Leistungsnachweis in den Gesamtschnitt ein.

Weitere Informationen zu den Jahrgangsstufentests gibt es hier.

Hilfsmittel

Taschenrechner

Am Käthe-Kollwitz-Gymnasium verwenden wir das Taschenrechnermodell „IQ-Z8Plus“ des Herstellers Calcoom. Der Taschenrechner kann über eine jährlich von unserer Schule angebotene Sammelbestellung bezogen werden.

Dokument mit mathematischen Formeln

Ab der 10. Jahrgangsstufe kann bei Prüfungen die Verwendung des vom Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) herausgegebenen Dokuments mit mathematischen Formeln zugelassen werden. Das Formeldokument steht hier zum Download bereit.

Mathematisch-naturwissenschaftliche Formelsammlung

Ab der 10. Jahrgangsstufe kann bei Prüfungen die Verwendung einer mathematisch-naturwissenschaftlichen Formelsammlung zugelassen werden. Diese enthält neben dem Dokument mit mathematischen Formeln (s.o.) wichtige Formeln aus den Fächern Chemie und Physik. Neben der Downloadfassung, die hier abgerufen werden kann, gibt es auch im Handel erhältliche Ausgaben; hierbei ist dringend auf die Zulassung durch das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus zu achten (eine Übersicht über die aktuell zugelassenen Formelsammlungen findet sich hier).

Wettbewerbe

Landeswettbewerb Mathematik

Der Landeswettbewerb wird veranstaltet vom bayerischen Kultusministerium. Teilnahmeberechtigt sind die Schülerinnen und Schüler der Realschulen und Gymnasien in Bayern bis einschließlich Jahrgangsstufe 10. In zwei Runden müssen Aufgaben in einem Zeitraum von rund neun Wochen bearbeitet werden. Die Aufgaben richten sich vornehmlich an Schüler der Mittelstufe. Das aktuelle Aufgabenblatt wird jeweils im September in den Schulen verteilt. Zu gewinnen gibt es Urkunden und Buchpreise. Die besten Teilnehmer dürfen an einem mehrtägigen mathematischen Seminar teilnehmen.

Weitere Informationen gibt es hier.

(abgerufen am 06.02.2026 von https://lwmb.de/wettbewerb/allgemein/)

Bundeswettbewerb Mathematik

Der Bundeswettbewerb Mathematik ist ein Schülerwettbewerb für alle, die sich für Mathematik interessieren. Er besteht aus zwei Hausaufgabenrunden und einem mathematischen Fachgespräch in der abschließenden dritten Runde. Mit dem Bundessieg erfolgt die Aufnahme in die Studienstiftung des deutschen Volkes. Weitere Informationen gibt es hier.

(abgerufen am 06.02.2026 von https://www.mathe-wettbewerbe.de/bundeswettbewerb-mathematik)

Känguru der Mathematik

Schon seit vielen Jahren nimmt das Käthe-Kollwitz-Gymnasium sehr erfolgreich am weltweit stattfindenden Wettbewerb „Känguru der Mathematik“ teil. Bei diesem handelt es sich um einen Multiple-Choice-Wettbewerb mit vielfältigen Aufgaben zum Knobeln, zum Grübeln, zum Rechnen und zum Schätzen, der vor allem Freude an der Beschäftigung mit Mathematik wecken soll. Die Aufgaben sind sehr anregend, heiter, oft ein wenig unerwartet. Die bei Kindern eventuell vorhandene Furcht vor dem Ernsthaften, Strengen, Trockenen der Mathematik wird so aufgebrochen. In jedem Jahr knobeln am Käthe-Kollwitz-Gymnasium etwa 500 Schülerinnen und Schüler um die Wette – und viele von ihnen gewinnen einen der begehrten Hauptpreise!

Weitere Informationen zum Wettbewerb gibt es hier.

Tag der Mathematik an der TU Garching

Jedes Jahr besucht eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums gemeinsam mit Frau Weiser den Tag der Mathematik an der TU Garching. Hunderte von Kindern aus ganz Bayern treffen sich dort an einem Samstag im Februar, um sich ganz der Mathematik zu widmen. Neben einem mathematischen Wettbewerb, bei dem sich die Kinder in Teams mit Schülerinnen und Schülern anderer Gymnasien messen können, werden spannende Vorträge und Workshops zu den verschiedensten mathematischen Themen geboten.

Weitere Informationen zum Wettbewerb gibt es hier.

Mathe im Advent

„Mathe im Advent“ ist ein Adventskalender für die Klassenstufen 2 mit 10. Vom 1. Dezember bis zum 24. Dezember gibt es in zwei Altersstufen (Jgst. 4 mit 6; Jgst. 7 mit 9 + Jgst. 10 als sogenannte „Spätstarter“) täglich eine mathematische Aufgabengeschichte rund um die Mathe-Wichtel. Die Aufgabe befindet sich hinter dem jeweils passenden digitalen Türchen des Adventskalenders, den die Schülerinnen und Schüler nach dem Login in ihrem Account finden. Schüler ab der 11. Jgst. können mit einem sogenannten „Spaßaccount“ teilnehmen; in diesem Account gibt es keine Gewinne, dafür können die Aufgaben aus beiden Kalendern gelöst werden.

Weitere Informationen gibt es hier.

Förderung und Unterstützung

Fachfördermodul im Rahmen des Ganztagsangebots

In der 5. und 6. Jahrgangsstufe haben unsere Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, im Rahmen des Fachfördermoduls im offenen Ganztagsangebot von unseren Lehrkräften Unterstützung im Fach Mathematik zu erhalten.

Lernwerkstatt

Um den verschiedenen Bedürfnissen unserer Schülerinnen und Schüler gerecht werden zu können, bietet das Käthe-Kollwitz-Gymnasium zur Ergänzung des regulären Mathematikunterrichts eine offene Lernwerkstatt an. Montags bis donnerstags ist in der 7. bzw. 8. Unterrichtsstunde im Gruppenraum des E-Baus eine Mathematiklehrkraft des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums anzutreffen, die bei Fragen und Problemen im Fach Mathematik unterstützt. Die Lernwerkstatt steht Schülerinnen und Schülern aller Jahrgangsstufen offen; eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Termine, an denen die Werkstatt geöffnet ist, finden sich auf Infoplakaten, die in jedem Klassenzimmer aushängen.

Mathegym

immer wieder werden die Mathematiklehrkräfte nach weiteren Übungsaufgaben gefragt, um den im Unterricht erlernten Stoff weiter vertiefen und einüben zu können. Eine schöne Ergänzung der „traditionelleren“ Übungsmöglichkeiten wie Arbeitsblätter, Grundwissensbände oder Arbeitshefte stellen die Online-Aufgaben auf der Lernplattform „Mathegym“ dar.

Bei Mathegym handelt es sich um eine mehrfach ausgezeichnete Online-Lernplattform, die von Lehrkräften am Gymnasium und an der Realschule entwickelt wurde. Zu fast allen Themen des Mathematikstoffs der Klassen 5 bis 13 finden sich, passgenau zum bayerischen Lehrplan und auf das im Unterricht genutzte Lehrwerk abgestimmt, Aufgaben von unterschiedlichem Schwierigkeitsniveau. Daher eignet sich Mathegym gleichermaßen zum Schließen von Grundwissenslücken, zur Vorbereitung auf Prüfungen wie zur zusätzlichen Förderung besonders begabter Schülerinnen und Schüler.

Die Übungen auf Mathegym sind interaktiv gestaltet, d.h. die Kinder erhalten eine Rückmeldung zu ihren Ergebnissen, bei komplexeren Aufgaben sogar zu jedem Einzelschritt. Überdies sind auf der Lernplattform als weitere Hilfestellungen Stoffzusammenfassungen mit Beispielen sowie zahlreiche Erklärvideos zu vielen Themen des Unterrichtsstoffs zu finden.

Da die Stadt München die Finanzierung der Schullizenz vollständig übernommen hat, ist die Verwendung der Plattform für Ihr Kind kostenlos. Die Freischaltung eines Accounts erfolgt durch die Mathematiklehrkraft des Kindes.